27.01.2012
Die üblen Folgen von Gigalinern
Einen deutlichen Film über die Riesenlaster findet man auf der Webseite des VCD. Sie sind für unsere Straßen
- zu groß
- zu schwer
- zu lang
- zu gefährlich !!!
28.12.2011
Sag´s dem Freistaat
Bis zum 7. Februar 2012 läuft der Internet-Bürgerdialog zur "Bayerischen Nachhaltigkeitsstrategie -BayNaStrat" unter Federführung des Bayerischen Umweltministeriums. Zeigen sie ihren Standpunkt und nutzen sie die Gelegenheit, dem neuen Umweltminister die Lage im Chiemgau nahe zu bringen.
Hier der Link www.nachhaltigkeit.bayern.de
29.11.2011
Tempo 130 im bayerischen Inntal
Oberaudorf - Auf der Inntal-Autobahn kommt ein Tempolimit. Bayerns Innenministers Joachim Herrmann gab dafür seine Zusage!
Als kleinen Schritt in die richtige Richtung werteten die Oberaudorfer Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung die Zusage des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann für eine Geschwindigkeits-Begrenzung auf der Inntal-Autobahn im Bereich Oberaudorf bis zur Staatsgrenze auf Tempo 130. Mehr dazu in Rosenheim24.de
Unser Kommentar: Alle Bürgermeister des Inntals haben diese Initiative unterstützt. Es geht also doch!
11.11.2011
Bundestag-Petition für Straßenbaumoratorium läuft
Auch in den neuen Bundesländern machen sich die Folgen der Straßenbauwut bemerkbar: Kaum benutzte Straßen haben dort den Rang von Bundesstraßen. Da der Verkehr ja zunehmen könnte, wurde gleich von vornherein eine Spur mehr dazu gebaut. Keiner fragte nach den Folgekosten. In England nennt man dieses Konzept "Predict and Provide".
Auch in Spiegel-Online ist dazu ein interessanter Artikel zu finden.
Da bei uns die Probleme die Gleichen sind, unterstützen wir diese Petition für ein dauerhaft funktionsfähiges und bezahlbares Straßennetz. Machen Sie mit !!!
14.08.2011
Fackeln in Siegsdorf gegen den Autobahn-Vollausbau
Am Abend des 13. August wurden an zahlreichen Plätzen in der Schweiz, Österreich, Slowenien und Deutschland Bergfeuer und Fackeln angezündet, um gegen ausufernde Verkehrsprojekte zu protestieren. Auch die Mitglieder der Bürgerinitiative „Ausbau A8 – Bürger setzen Grenzen“, von Bündnis 90 / Die Grünen, Forum Ökologie Traunstein und von anderen Verbänden beteiligten sich wie schon in den vergangenen Jahren an der internationalen Aktion „Feuer in den Alpen“, die von der CIPRA unterstützt wird. So wie hier in Siegsdorf standen entlang der A8 an vielen Orten Bürger mit ihren Fackeln und Transparenten, um deutlich zu machen, dass ein Ausbau dieser Autobahn zwischen Rosenheim und Piding mit 4 Fahrstreifen und je einer Standspur auch für den Verkehr von Morgen völlig genügt.
Braucht der Klimasünder Verkehr noch mehr Straßen?
Berlin 28.6.11. Der Verkehrssektor ist weiter Europas Klimasorgenkind Nummer eins. Das geht aus kürzlich veröffentlichten Zahlen der Europäischen Umweltagentur (EEA) hervor. Danach sind die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs EU-weit seit 1990 um 29 Prozent gestiegen. Alle anderen Sektoren konnten dagegen deutliche Rückgänge verbuchen: Die Industrie kam auf ein Minus von 34 Prozent, bei der Energie-Erzeugung reduzierte sich der Ausstoß von Treibhausgasen um 17 Prozent und die Haushalte konnten immerhin noch Einsparungen von 14 Prozent seit 1990 vorweisen. mehr
Bund Naturschutz: Energiewende muss auch im Verkehrssektor umgesetzt werden
21.6.11. Der Bund Naturschutz (BN) fordert ein Moratorium bei den Planungen zum Ausbau der A 8-Ost und eine mit den 6+2-Varianten wirklich vergleichbare, ergebnisoffene Bewertung der 4+2-Variante. Eine endgültige Entscheidung über den Ausbau der A 8 von Rosenheim bis zur Landesgrenze liegt noch nicht vor. Die Korrektur der bisherigen Planungen und eine beispielhafte, zukunftsfähige und umweltschonende Verbesserung dieser Autobahn ist daher immer noch möglich.
Die Autobahn-Brücken bröseln bei uns weg
Großprojekt in der Warteschleife
21.06.11|Oberbayerisches Volksblatt - Marode Brücken, vom Salz zerfressene Betonsäulen - die Autobahn A8 zwischen Rosenheim und Salzburg wird immer mehr zum Sicherheitsrisiko. Beim dringend erforderlichen Neubau - ein 850-Millionen-Projekt - läuft den Planern aber die Zeit davon. Eigentlich sollte es im Abschnitt zwischen Rosenheim und Achenmühle 2011 oder 2012 losgehen. Doch daraus wird nichts. Das Verfahren zieht sich hin. Frühestens in drei bis vier Jahre werden wohl die ersten Bagger anrollen. mehr
LKW-Maut auf allen Straßen. Das Beispiel Schweiz

Brücken erhalten statt Autobahnen ausbauen
Bundesverkehrsminister Ramsauer muss keinen einzigen Meter Autobahn neu bauen, um im Bereich Straßenverkehr ein guter Verkehrsminister zu sein. Der Erhalt der Straßenbrücken in Deutschland würde vollkommen reichen.
Frontal 21 hat dazu einen schlichten aber heftigen Beitrag gesendet am 26.4.11. Mehr
Die Zeit berichtet in Ihrem Artikel Land der Bröckelbrücken
Frasdorf rumort

Die bloßen Versprechungen zum Lärmschutz verärgern die Bürger. So der Artikel aus dem Oberbayerischen Volksblatt, Rosenheim vom 27.4.11.
Prüfen Sie alle Entscheidungen, ob diese auch bei einem Ölpreis von 200 Dollar sinnvoll wären?
Mit dieser Frage setzen sich immer mehr Kommunen vor allem in den USA auseinander. Auch bei uns kann das Thema bald akut werden (siehe weiter unten). Das Szenario berührt dann alle Lebensbereiche, nicht nur Heizung, Verkehr, Tourismus und Landwirtschaft. Die Kommunen können jedoch schon jetzt in die Planung einsteigen. Mehr dazu hier
27.04.2011
Postkartenaktion zum Tag gegen den Lärm
Am 27.4.11 ist Tag gegen den Lärm. Damit das Herr Ramsauer auch merkt, schicken wir ihm Postkarten. Die Postkarten verteilen wir. Wenn es schnell gehen soll, dann klicken sie auf das Logo. Nach einem aufwändigen Vorgang aus Drucken, Ausschneiden, Kleben, Unterschreiben, Frankieren und Einwerfen wird es der Herr Bundesverkehrsminister wohl merken
oder
Postkarte nehmen, Text selber draufschreiben und abschicken.
Zur Webseite von "Tag gegen den Lärm"
02.04.2011
Demonstration in Übersee

- Flagge zeigten die Demnostranten in Übersee am 2.4.11
"50% des Personenverkehrs auf die Schiene" sagt Europa
Die Europäische Kommission hat eine umfassende Strategie (Verkehr 2050) für ein wettbewerbsfähiges Verkehrssystem verabschiedet, die die Mobilität verbessern, wesentliche Hindernisse in Schlüsselbereichen beseitigen und zu mehr Wachstum und Beschäftigung führen wird. Zugleich dienen die Vorschläge dazu, Europas Abhängigkeit von den Öleinfuhren drastisch zu verringern und die verkehrsbedingten CO2-Emissionen bis 2050 um 60 % zu senken.
50% des Personenverkehrs auf mittleren Streckenlängen (mehr als 300 km) sollen auf europäischer Ebene auf die Schiene verlagert werden. Zum Weissbuch...
17.02.2011
SPD prüft Planung vor Ort

- Beate Rutkowski (BN TS), Monika Berlitz (SPD-OV Bergen), MdL Adelheid Rupp, MdL Noichl, Marlis Neuhierl-Huber (BI-A8), MdB Bärbel Kofler, Dirk Reichenau (SPD TS), Roman Niederberger (SPD BGL), Markus Fernsebner (BI A8).
Auf Einladung unserer BI A8 trafen sich am 17.2. in Siegsdorf Vertreter der BI und des Bund Naturschutz TS mit SPD-Politikern aus den Landkreisen Rosen-heim, Traunstein und Berchtesgadener Land. In dem intensiven Gespräch hatte die BI die Möglichkeit den Politikern ihre Standpunkte darzulegen. Ziel des Treffens war es auch, darzustellen, dass die 4+2 (28 m) Variante der BI ohne nachvoll-ziehbare Gründe im Planungsdialog von vornherein ausgeschieden wurde.
10.03.2011
Tempolimit statt E10
Man darf es ja nicht sagen - aber das mit der CO2-Einsparung geht auch einfacher und effektiver als mit dem neuen E10-Treibstoff. Einen ausführlichen aktuellen Artikel bietet dazu die Frankfurter Rundschau
18.02.2011
Bayerischer Rundfunk: 6-spurig hat gute Chancen
Sie können hier einen aktuellen Beitrag des BR hören.
Unser Kommentar: In allen offiziellen Vorgesprächen wurde immer nur der sechsspurige Ausbau behandelt. Alternativen wie 4+2 wurden als Thema gar nicht zugelassen. Die im Beitrag genannten Empfehlungen wie Einhausungen sind für das Bundesverkehrs-ministerium nicht bindend.
Spenden, die was bringen
Die Planungen der Autobahndirektion laufen auf hemmungslose Überdimensionierung hinaus. Das deutsche Planungsrecht sieht keine Integration der Bürger beim Planungsprozess vor. Liegen zum Schluss die Planungen der Behörden vor, dann bleiben betroffenen Bürgern meist nur noch Prozesse als Gegenmittel. Eines der wenigen anderen Mittel im Vorfeld ist die juristische Überprüfung der Grundlagen des Planungsprozesses. Dazu braucht man Rechts-Spezialisten, die Geld kosten. In der Stadt Rosenheim haben die Gegner der Westtangente gute Erfahrungen damit gemacht.
Wir bitten deshalb um Spenden für Juristen und Planungsspezialisten wie es auch der Bund Naturschutz mit dem Gutachten von Prof. Hunger vorgemacht hat. Für Spenden unter 200.- € reicht dem Finanzamt gegenüber der Kontoauszug. Bei größeren Spenden wenden Sie sich bitte an die Vereinskasse heidi.dufter(ätt) web.de. Auch regelmäßige Spenden per Dauerauftrag machen es leichter.
| Konto: | |
| Ausbau A8 Bürger setzen Grenzen e.V. | |
| Konto 820 82 80 | |
| VR Bank Oberbayern Südost e.G. | |
| BLZ 710 900 00 |
02.12.2010
IEA: Peak Oil war 2008
Die Internationale Energie Organisation gab vor kurzem den World Energy Outlook 2010 heraus. Sie gibt darin auf Umwegen zu, dass 2008 die größte Menge an konverntionellem Öl gefördert wurde. Seit dem geht die Fördermenge der bestehenden jetzt genutzten Ölfelder zurück. Das Niveau lässt sich nur halten durch die Erschließung bekannter Ölfelder und von Ölfeldern "die man noch finden muss". Siehe Seite 7 von http://iea.org/weo/docs/weo2010/key_graphs.pdf -ve-
29.11.2010
Ramsauer stärkt Straßenlobby
Bundesverkehrsminister lenkte die Erträge aus der Autobahn-Maut voll in den Straßenbau. Die Bahn hat das Nachsehen. Mehr dazu im Artikel "Die Politik entgleist"
BR: Bayerische Staatsregierung propagiert Flüsterasphalt
München, 21.9.10
Die bayerische Staatsregierung will den Flüsterasphalt vorantreiben. Dies berichtet der Bayerische Rundfunk mit einem Beispiel aus der Gemeinde Gräfelfing. Effektiver, billiger und langlebiger wäre jedoch ein Tempolimit.
Zum Bericht des BR. Hier klicken
14.08.2010
Fackeln in Bernhaupten gegen den Autobahn-Vollausbau

Mahnwache der Bürgerinitiative
Die Bürgerinitiative „Ausbau A8 – Bürger setzen Grenzen“ beteiligte sich auch dieses Jahr an der internationalen Aktion „Feuer in den Alpen“, bei der in der Schweiz, Österreich, Slowenien und Deutschland Bergfeuer und Fackeln angezündet wurden, um gegen ausufernde Verkehrsprojekte zu protestieren. Entlang der A8 standen an verschiedenen Orten Bürger, um deutlich zu machen, dass ihrer Meinung nach ein Ausbau der A8 mit 4 Fahrstreifen und je einer Standspur für das heutige und besonders auch für das prognostizierte Verkehrsaufkommen völlig genügt. Unser Bild zeigt die Gruppe in Bernhaupten mit ihren Fackeln.
16.08.2010
6+2 nur für durchfahrende Urlauber?
Die Autobahndirektion Südbayern ADSB beruft sich auf ein Gutachten von Prof. Kurzak. Ergebnis: Mit mehr als 58.000 Fahrzeugen/Tag ist nicht zu rechnen. Da reichen vier Spuren. Mehr sind es nur an Wochenenden in der Urlaubszeit. Das Problem ist nicht die Autobahn, sondern der im Tourismus übliche Bettenwechsel am Samstag. Mehr »
11.03.2010
Schiene bringt mehr Jobs als Autobahn
Der Wiener Verkehrswissenschaftler Reinhard Haller zeigt in einem Interview über Beschäftigungseffekte beim Bau von Verkehrsinfrastruktur, historische Denkreflexe zugunsten der Autobranche auf und auch warum die Steuermilliarden leicht in Materialschlachten verpuffen. mehr
02.08.2010
Kein Geld für Straßen
Ein interessanter Artikel im Handelsblatt zeigt, wie es mit der Finanzierung der Straßen in Deutschland steht. Nichts geht mehr! mehr
19.08.2009
PPP = undurchschaubare private Autobahnen
Private Public Partnership gilt als Beispiel für Zusammmenarbeit von Staat und Wirtschaft. Inzwischen werden so auch Autobahnen finanziert. Die Zeit konnte allerdings dabei kaum staatstragende Transparenz entdecken - eher undurchsichtiges Ausweichverhalten wegen leerer Kassen. Man spart zwar Investitionen, verzichtet aber viele Jahre auf Einnahmen aus der LKW-Maut. www.zeit.de
Frankreich: Neue Schienen statt neue Autobahnen
Die Allianz pro Schiene berichtet vom Nationalen Verkehrsinfrastruktur-Plan in Frankreich. Dort sind keine neuen Autobahnen vorgesehen. Bahnstrecken dagegen schon. Vorgemacht haben es die Bahnweltmeister aus der Schweiz. Die Schweizer legen die meisten Bahnkilometer zurück. Den ungezügelten Ausbau der Autobahnen bremste dort in den siebziger Jahren ein Volksentscheid. Daraufhin wurde ein Nationaler Fahrplan nach dem holländischen System des Integrierten Taktfahrplans aufgestellt und ein 25-Jahres-Bauprogramm umgesetzt. Inzwischen läuft das zweite Bauprogramm. www.allianz-pro-schiene.de und www.litra.ch
Ferienregion oder Transitregion?

Toni Hofreiter nennt Fakten
Am 13.7.2010 trafen sich Interessierte mit dem grünen Bundestagsabgeordneten Toni Hofreiter aus dem Landkreis München an der Baustelle der Bergener Brücke in Hasperting. Hofreiter ist verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion und sitzt im Verkehrsausschuss des Bundestages. Er konnte daher echte Fakten direkt von der Quelle nennen.
Technisch besteht kein Bedarf für einen Ausbau 6+2, da sich die tägliche Belastung der A8 zwischen Rosenheim und Salzburg zwischen 50.000 und 60.000 Fahrzeugen bewegt. Die Ausbaumaße sind allerdings immer eine rein politische Entscheidung.
Mit einem Tempolimit lässt sich die Kapazität der Autobahn erhöhen. Das theoretische Optimum liegt bei bei Tempo 80. Aber auch Tempo 120 würde auch schon sehr viel bringen. Der Lärm lässt sich mit der Höchstgeschwindigkeit auf jeden Fall senken. Am schlimmsten sind nämlich die vereinzelten Raser in der Nacht, die auf der linken Spur fahren. Ihre Geräusche lassen sich mit Lärmschutzwänden kaum eindämmen. LKW-Lärm dagegen schon. Es ist auch einfach rausgeschmissenes Geld, wenn Autobahnen für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und mehr gebaut werden mit riesigen Kurvenradien und breiten Spuren.
Hofreiter sprach sich für 4+2 mit 27 m Kronenbreite aus, wie es schon in neuen Abschnitt bei Übersee der Fall ist. Sparquerschnitt statt Regelquerschnitt mit 36 m Kronenbreite tut´s eben auch.
Richtigen Nutzen aus der 6+2-Variante würde nicht einmal die Bauwirtschaft ziehen, da diese deutschlandweit und wenig personalintensiv arbeitet. Anders sieht es für das Transportgewerbe aus, das auch in Zeiten des ausgehenden Ölzeitalters für freie Fahrt plädiert. Das ist sogar irgendwie verständlich, da die dringend notwendige Bahntransit-Strecke München-Mühldorf-Salzburg kaum Unterstützung vom Bundesverkehrsministerium bekommt. Herr Ramsauer ist hier erstaunlich unauffällig.
Hofreiter warnte davor, vor dem Planer-Argument „Es ist schon alles entschieden“ einzuknicken. Denn entschieden ist alles erst, wenn der Bagger kommt. Und das ist erst möglich wenn die Baumaßnahme politisch entschieden ist und im Anhang zu Einzelplan 12 des Bundeshaushalts steht. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist gering, denn für Fernstraßen-Neubau stehen 2,2 Milliarden pro Jahr für ganz Deutschland zur Verfügung. Die A8 von der Grenze bis Rosenheim auszubauen mit 6+2 Spuren würde allein 800 Millionen kosten. Allein der Erhaltungsbedarf für die Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundestraßen) liegt bei ca. 4 Mrd. EUR pro Jahr. Ausgegeben werden für Erhaltung aber nur 2 Mrd.
Die Planungsbehörden verfolgen daher eine Salamitaktik von einzelnen Bauabschnitten und gelegentlichen Grundstückskäufen. Wenn dabei ein Landwirt angepachtete Flächen an der Autobahn bewirtschaftet, fallen diese ersatzlos weg , denn er ist ja nicht Eigentümer. Die BI muss im Planfeststellungsverfahren alle Argumente einbringen, da vor Gericht nur diese beachtet werden im Rahmen der „Präklusion“.
Ungläubig reagierte Hofreiter auf den Planungsansatz des Landkreises Traunstein, sogenannte Assembler-Betriebe in der Region anzusiedeln, da man durch die beiden Autobahnen Brennerautobahn und A8 am Güterstrom günstig liege. Alle ihm bekannten Assembler-Betriebe stehen auf dem Gelände von Seehäfen wegen der extrem günstigen Logistikkosten. Jeder andere Standort kann da einfach nicht mithalten.
Siehe auch Traunsteiner Tagblatt vom 17.7.2010 hier
15.06.2010
CSU will Pläne für Autobahnring Süd auf Eis legen
München - Der Bau eines möglichen Autobahn-Südrings (A99) um München rückt in weite Ferne: Die CSU will die Pläne auf Eis legen. In diesem Jahrzehnt werde es nichts mehr. Mehr dazu im Münchner Merkur Online
07.06.2010
Auf den Punkt gebracht! Leserbrief aus dem Traunsteiner Tagblatt
"An dieser Stelle bleibt festzuhalten, dass bereits vor längerem ein Vielfaches an Unterschriften, für einen maßvollen und besseren Ausbau der A8, für vier Fahrbahnen plus Standstreifen, an den Bundesverkehrsminister übergeben wurde.
Im Gegensatz zur CSU und der Jungen Union sieht ein Großteil der Bürger durchaus eine Alternative zum sechsspurigen Ausbau der A8. ..."
Zum vollständigen Leserbrief geht es HIER.
24.05.2010
Daxenberger: Nur 4+2 macht Sinn!
In einem offenen Brief an die BI "A8 - Bürger setzen Grenzen" und die Vorsitzende Heidi Mannfeld stellt MdL Sepp Daxenberger von den Grünen die neusten Entwicklungen in Sachen Ausbau A8 dar. "Der Anwohnerschutz und die erwarteten Lärmminderungsmaßnahmen werden nicht kommen."
Was die BI schon lange befürchtet hat, ist also nun endgültig Realität. Was nun? Ganz einfach: weitermachen mit dem Engagement für einen sinnvollen Ausbau nach dem Prinzip 4+2! Denn jetzt erst recht ist diese Variante absolut alternativlos. Zum vollständigen Brief von Sepp Daxenberger geht es HIER!
05.05.2010
4+2-Plakataktion: Sei dabei!

Schlag auf Schlag geht es bei der BI "A8 - Bürger setzen Grenzen e.V.": erst kürzlich endete die Autobahnlärm-Aktion anlässlich des "Internationalen Tag gegen den Lärm", schon steht die BI mit einer neuen Aktion in den Startlöchern! Und wieder gilt: jeder/jede kann mitmachen.
Bestellen Sie sich noch heute kostenfrei ihr persönliches 4+2-Wunschplakat! Suchen Sie sich Ihren Wunschtext aus unserer Plakatspruchliste aus und hängen Sie Ihr individuelles 4+2-Plakat gut sichtbar in Ihrem Ort auf. Bestellungen bitte per E-Mail unter info(at)a8-buerger-setzen-grenzen.de. Zur Plakatspruch-Liste geht es hier ... In diesem Sinne: Auf geht's, wehrt Euch gegen 6+2! Es ist noch nichts entschieden!
P.S. Auch neue Spruchvorschläge werden jederzeit gerne angenommen!
29.03.2010
Tag gegen den Lärm II

Unsere Aktion "Auch hier kann man die Autobahn hören" anlässlich des Tages gegen den Lärm läuft auf vollen Touren. Auch die regionale Presse berichtet bereits fleißig darüber. Wer sich mit seiner Meldung noch an der Aktion beteiligen will, hat ab sofort nicht nur per E-Mail (laerm(at)a8-buerger-setzen-grenzen.de) die Möglichkeit, sondern auch telefonisch und per SMS. Unter 0176-85077364 kann man seinen Beitrag auf der Mailbox hinterlassen oder seinen "Lärmort" per SMS melden. Allen UnterstützerInnen sei schon im Voraus gedankt! Wir freuen uns auf Eure zahlreichen Beiträge!
24.03.2010
BI-Film ab sofort bei YouTube abrufbar

Alle, die die Bilderpräsentation "Keine Schneise durch den Chiemgau" bei der Jahreshauptversammlung verpasst haben, haben nun Gelegenheit, den Film nochmal auf YouTube anzusehen. Zum YouTube-Link einfach hier klicken!
Und nicht vergessen: Ton anschalten, die schöne Musik lohnt sich!
19.03.2010
Nachbericht zur Jahreshauptversammlung vom 12.03.2010
Am Freitag, 12.03. fand im Festsaal Siegsdorf die Jahreshauptversammlung der BI statt. Alle, die leider nicht teilnehmen konnten, finden hier einen kurzen Bericht zur Veranstaltung.
02.03.2010
Protestaktion mit riesigem Erfolg!

Mehr als 100 Gegner des 6+2-Ausbaus kamen am 1. März nach Übersee und empfingen dort mit lautstarkem Protest Bundes-Spatenstich-Minister Peter Ramsauer. Dieser waltete dort anlässlich der nun beginnenden Bauarbeiten an der Überseer Eisenbahnüberführung seines Amtes. Und nutzte auch gleich die Gelegenheit, um sich im Anschluss zur Sitzung der Lenkungsgruppe im alten Schulhaus zu gesellen. Dort erwarteten ihn trotz der demonstrations-unfreundlichen Tageszeit (Montagvormittag!) bereits über 100 Totalausbau-Gegner. Die ersten Fotos gibt es hier, ein ausführlicher Bericht folgt.
30.01.2010
6+2 durch die Hintertür? Die Geschichte eines mißglückten Versuchs.
Ohne rechtliche Grundlage lies das Bundesverkehrsministerium kürzlich verbreiten, dass ab sofort nur noch der Totalausbau der A8 nach dem Prinzip "6+2 auf 36 Meter" geplant werden solle. Selbst die Autobahndirektion, als Empfänger der "Anordnung", zeigte sich davon verwirrt. Intern war sogar von einem noch nie da gewesenen Vorgehen die Rede. Selbst einige Befürworter des Totalausbaus und die Mitglieder der extra für die Entscheidungsfindung eingesetzten Planungsdialoge sind "not amused" über diesen versuchten Alleingang des Bundesverkehrsministeriums. Denn Fakt ist: Der Ausbau 6+2 ist noch NICHT beschlossen! Um weitere Mißverständnisse zu vermeiden, forderte die BI nun Ministerpräsidenten Seehofer und Innenminister Herrman zu einer öffentlichen Klarstellung auf. Zum Lesen des Offenen Briefs bitte hier klicken!
28.01.2010
Aus (mit) der Bahn!

Während Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer noch mit Ausbaugeschenken für Bahn und Straße um sich wirft, schauen einzelne Parlamentarier und kritische Bürger einmal hinter die rosarote Versprechens-Brille. Nicht erst in Zeiten klammer Kassen und überzogener Haushalte stellt sich die Frage nach der Finanzierbarkeit geplanter Projekte. Woher kommt also das Geld für Ramsauers Mega-Verkehrsoffensive, in deren Rahmen u.a. Regionen wie der Chiemgau mit einem flächendeckenden Betonnetz zur Transitregion umgerüstet werden sollen? Mehr dazu in unserem Kommentar ...
27.12.2009
Deutscher Alpenverein und BI "A8 - Bürger setzen Grenzen e.V." bald in einem Boot?

Der Deutsche Alpenverein ist Mit-Initiator und Unterstützer des "Klimapakt Alpen" im Kampf gegen den Klimawandel. Mit einem offenen Brief erinnert die BI "A8 - Bürger setzen Grenzen e.V." den Alpenverein daran, dass die im Klimapaket definierten Maßnahmen bereits vor der eigenen Haustür ergriffen werden müssen. Die BI fordert daher den Deutschen Alpenverein dazu auf, sich offiziell gegen den Totalausbau der A8 auszusprechen und sich mit der BI an einen Tisch zu setzen.
Hier klicken und den Brief lesen ....
Kein wirkungsvoller Lärmschutz bei 6+2!

Warum ein 6+2-Ausbau nicht automatisch vor Verkehrslärm schützt und weitere wichtige Details rund um das Thema "Lärm(schutz) und Autobahn A8" lesen Sie hier.
18.08.2009
TED-Abstimmung: 71 Prozent wollen ein Tempolimit auf den Autobahnen

Heute morgen hatte der Bayerische Rundfunk seine Hörer gefragt: "Freie Fahrt oder runter vom Gas?Was halten Sie von einem Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen? Sollen wir es halten wie unsere Nachbarn und mehr als 130 km/h untersagen? Uns interessiert Ihre Meinung! Stimmen Sie ab!" Die Antwort war eindeutig: 71 Prozent stimmten für ein Tempolimit!Übrigens: Die Internetabstimmung läuft noch! Bitte beteiligen ... zur Abstimmung
Gemeinde Siegsdorf bezieht Stellung
Als erste Anlieger-Gemeinde hat sich Siegsdorf mit einer Stellungnahme in die Diskussion eingebracht. Bürgerinteressen haben dort Vorrang vor Bauwahn. Hier klicken





























